Gemeinnützige Beschäftigungsprojekte Gemeindekooperation

Erfolge

"Erfolgsgeschichten" von Transit-MitarbeiterInnen:

Ein über 50 jähriger Mann, durch einen Herzinfarkt gehandicapt, hatte keine Berufsperspektive mehr. Im Zuge seiner Tätigkeit in einer Gemeinde stärkte sich seine Persönlichkeit und er fand Gefallen an der abwechslungsreichen Arbeit im Freien. Dabei bewährte er sich so gut, dass er - nach Kontakten der zuständigen Sozialpädagogin mit dem Gemeindevorstand - von der Gemeinde übernommen wurde. Für ihn ein Highlight, weil er wieder gebraucht wird.

Eine Dame hatte ausschließlich Reinigungstätigkeiten angestrebt, war aber aufgrund ihres Interesses und ihrer Bildung nie damit glücklich. Durch ihre resche Art war sie in Teams nicht sehr beliebt. Für sie haben wir einen Job als Buchhaltungshilfskraft gefunden - sie fühlt sich nun sehr wohl.

Eine Person, die ihre Interessen nicht genau kannte, hatte eine große Vorliebe für Energetik und auch entsprechende Ausbildungen dazu. Durch Bewusstmachen dieser Stärken fand sie wieder Freude und konnte depressive Verstimmungen wieder unter Kontrolle bringen.

Ein Mann kam in körperlich und mental schlechter Verfassung zu uns und wollte Aushilfsarbeiten erledigen. Sein erlernter Beruf war Einzelhandelskaufmann, er hatte großes rhetorisches Geschick. Für ihn haben wir einen Job als Schmuckverkäufer gefunden. Innerhalb kürzester Zeit verlor er überschüssiges Körpergewicht, seine Ausstrahlung kam zurück und er verkauft seitdem selbstbewusst, leidenschaftlich und erfolgreich Schmuck.

Im Ennstal konnte ein Mitarbeiter, der seit 5 Jahren auf der "Suche nach einer Fixanstellung" war, während der Beschäftigung in der Gemeinde eine Arbeit am 1. Arbeitsmarkt finden. Noch dazu hat er sich den Job "selbst organisiert" - und er ist darauf "mächtig stolz"!

"29jähriger Rumäne sucht dringend Arbeit", so war unser Erstkontakt. "Ich arbeite fleißig, aber ich bekomme die Chance nicht!". Dieser junge Mann erwies sich in der Gemeinde als echte Bereicherung, denn er war wirklich fleißig, gebildet - er sprach Englisch und Französisch, leider sehr schlecht Deutsch. Die ihm übertragenen Aufgaben hat er nicht nur rasch, sondern in extremster Art sauber erledigt. Laut seinen eigenen Aussagen, war es durch dieses Dienstverhältnis leichter eine Arbeit zu finden, da er sagen konnte, dass er in einem Beschäftigungsverhältnis ist und somit konnten wir den Vertag aufgrund von Arbeitsaufnahme in den ersten Arbeitsmarkt lösen.

Ein 26jähriger Bursche ohne Führerschein, äußerst gepflegt hat aufgrund seiner Vita schlechte Chancen am Arbeitsmarkt. Er beginnt in einer Gemeinde, wo Anpacken und alle Arten von Arbeit gefragt sind. Er freut sich, dass er in der Gemeinde, trotz echter Schwerarbeit und ab und an schwierigem Team so gut aufgenommen ist. Er möchte am liebsten seinen Urlaub nicht konsumieren und bekommt schließlich seinen Wunschjob.

Ein 53jähriger nach Unfall schwer beeinträchtigter Mann beginnt in einer steirischen Gemeinde seinen Dienst. Er kann sich Aufgaben nur sehr schwer merken, aufgrund seiner Einschränkung ist er oft missmutig und schlecht gelaunt. Im Laufe des Dienstverhältnisses stellte sich dieses Verhalten als Schutzverhalten heraus. Obwohl es weder für ihn, noch für die Gemeinde eine einfache Zusammenarbeit war, war diesem Herrn sehr geholfen, wieder unter Menschen zu kommen, die drei Monate durchzuhalten und frischen Mut zu tanken.

Eine Köchin wurde im Herbst 2013 arbeitslos, nachdem die Gaststätte insolvent wurde - und schließlich den Betrieb einstellte. Als über 50jährige sah sie kaum noch eine Möglichkeit, in der Nähe eine Anstellung zu finden. Nachdem aber gerade zu dem Zeitpunkt die Therme Aqualux eine Mitarbeiterin über GEGKO "brauchte", bot sich hier eine ideale Kombination an. Nach einer 3monatigen Anstellung über des Projekt GEGKO wurde Frau Christine L. von der Therme übernommen und ist jetzt ganz glücklich...

Hr. R. war über 5 Jahre arbeitsuchend gemeldet, weil er u.a. auch einmal ein Alkoholproblem hatte - und er sich schon ganz zurückgezogen hat, weil er sich die Fragen seiner "Umgebung", ob er denn noch immer keine Arbeit hat, nicht mehr stellen wollte... dann hat er sich bei einer Jobbörse in einer Nachbargemeinde beworben, leider aber nicht den "Zuschlag" dafür erhalten. Wir haben bei dieser Jobbörse alle TeilnehmerInnen eingeladen, sich doch selbst in ihrer Gemeinde "umzusehen", ob es da nicht irgendwo einen Bedarf gäbe. Hr. R. hat dies getan, sich beim Bürgermeister vorgestellt - und dort auch seine Absicht bekundet, über GEGKO starten zu wollen. Wie das Leben oft so läuft, hatte zu diesem Zeitpunkt ein GEGKO-Mitarbeiter gerade gesundheitliche Probleme mit Krankheit und Reha-Aufenthalt. Und schon ist Hr. R. an seiner Stelle nachgerückt - und wurde mittlerweile von der Gemeinde auch für die restliche Saison 2014 übernommen. Er ist sichtlich aufgeblüht, hat wieder Lebensfreude und eine Partnerin "gefunden"...

Hr. B. war "seinerzeit" ein Profisportler im Fußball und hat zuletzt in der Landesliga gespielt, als er dann altersbedingt das Spielfeld verlassen hat... war er, wie er meinte körperlich gut drauf - und hat immer wieder seine sportliche Vergangenheit angesprochen. Zuletzt klappte es nicht mehr mit einem Job - und so war er dann förderbar für einen Einsatz über GEGKO in einer Gemeinde des Gesäuses (Bezirk Liezen). Hr. B. brauchte dann tatsächlich 3 Wochen um wieder jobfit zu sein - und hat dabei auch rd. 8 kg abgespeckt, was ihm zu mehr Selbstvertrauen und wiedergewonnene Freude verholfen hat... auch wenn er noch nicht vermittelt werden konnte, hat er jetzt einmal die Vorstufe erreicht, die ihm auf seinem Weg in eine Beschäftigung am 1. Arbeitsmarkt dienlich sein wird!

Nachdem eine Dame aufgrund von Mobbing ihren Arbeitsplatz verlor, blieb Sie einige Jahre arbeitslos. Durch die Möglichkeit über GEGKO in einer Gemeinde als Reinigungskraft zu arbeiten, konnte Sie sich als engagierte und verlässliche Mitarbeiterin beweisen. Nach Ende des Dienstverhältnisses über GEGKO bekam Sie eine Fixstelle als Reinigungskraft in dieser Gemeinde.